Stand: 01.10.2026, 09:35 Uhr

Der Euro setzt seinen Abwärtstrend gegenüber dem US-Dollar fort. Die intraday-Neigung bleibt auf der Unterseite. Als nächstes Kursziel wird die 100-Prozent-Projektion der Bewegung von 1,1848 auf 1,1323, ausgehend von 1,1710, bei 1,1185 genannt. Ein nachhaltiger Bruch dieser Marke könnte eine Beschleunigung der Abwärtsbewegung in Richtung der 161,8-Prozent-Projektion bei 1,0861 auslösen. Auf der Oberseite würde ein Anstieg über den kleinen Widerstand bei 1,3797 die Tendenz zunächst neutralisieren und eine Konsolidierungsphase einleiten.

Langfristige Perspektive

Aus übergeordneter Sicht wird ein dauerhafter Handel unter dem 38,2-Prozent-Retracement der Aufwärtsbewegung von 1,0176 auf 1,2081 bei 1,1353 als Indiz dafür gewertet, dass der Rückgang von 1,2081 die Erholung von 1,0176 (Tief von 2025) und möglicherweise sogar diejenige von 0,9534 (Tief von 2022) umkehren könnte. In diesem Fall wäre mit einem weiteren Absinken bis zum 61,8-Prozent-Retracement bei 1,0904 zu rechnen. Solange der Widerstand bei 1,1710 nicht überwunden wird, bleibt das Risiko auch bei einer möglichen Erholung auf der Unterseite.

Für wen ist diese Nachricht interessant?

  • Für Devisenhändler, die sich auf technische Chartmuster und Projektionen stützen: Die Analyse nennt konkrete Kursmarken (1,1185; 1,0861; 1,1353; 1,0904) und Widerstände (1,3797; 1,1710), die als mögliche Orientierungspunkte für die weitere Kursentwicklung dienen könnten.
  • Für Anleger mit einem Fokus auf Währungspaare, die eine längerfristige technische Perspektive suchen: Die Einordnung des aktuellen Rückgangs in den Kontext der Bewegungen seit 2022 und 2025 bietet einen Rahmen für die Beurteilung der Trendrichtung, wobei die genannten Retracement-Level als mögliche Unterstützungen oder Widerstände gelten.